Steuern ohne Stress. Bilanz ohne Zweifel.

Steuerberatung,
wie sie sein sollte.

digital + persönlich + bezahlbar

Alles an einem Ort: Dokumente hochladen, Fragen an Ihren Steuerberater stellen und Jahresabschlüsse sowie Steuererklärungen genehmigen und einreichen – direkt aus Ihrem Portal.

In 60 Sekunden Kostenlos & unverbindlich Heute anfragen, morgen sprechen
1
Belege hochladen oder Buchhaltungs­programm verbinden DATEV, lexoffice, sevDesk — oder per Drag & Drop.
2
Ein fester Steuerberater, ein Mandantenportal und KI-Assistenz Eine Ansprechperson, ein Ort, alles transparent.
3
Ihr Spezialist für Jahres­abschlüsse — für UG, GmbH und Holding Bilanzierung nach HGB ist unser Kerngeschäft.
4
Steuerberatung & Finanzamts­vertretung Nicht nur zum Jahresende. Ganzjährig, auf Abruf.
5
Keine versteckten Kosten — ein Festpreis, der alles beinhaltet Was im Angebot steht, steht auf der Rechnung. Punkt.
login.onlinebilanz.de
Live
Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
Rechnung_Lieferant_042.pdf 1.247 KB · gerade empfangen
Belege hier ablegen PDF, Foto, E-Mail-Weiterleitung
oder
Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
DATEVverbunden
lexofficeverbunden
sevDeskverbunden
+ 14 weitere
PDF
Rechnung_Lieferant_042.pdf
1.247 KB
PDF
Kontoauszug_KW42.pdf
328 KB
PDF
Bewirtungsbeleg_Mandant.pdf
89 KB
KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
94%
20.10.25
Telekom · Mobilfunk Q4
4920Telefon
89,00 €
99%
22.10.25
Kontoauszug · SEPA‑Lastschrift
1200Bank
−450,00 €
100%
Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
14:04 · Fabian
Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
Passt 15 Min. morgen 10:00 für ein kurzes Video-Gespräch?
Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
+11.400 €
Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
Empfehlung
Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
1
Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
3
Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
E
ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–14 Minuten
Gewerbesteuererklärung der GmbH: Pflichten, Berechnung und Fristen | OnlineBilanz

OnlineBilanz Blog Gewerbesteuererklärung

Gewerbesteuererklärung der GmbH: Pflichten, Berechnung und Fristen

Zuletzt aktualisiert: April 2025 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Gewerbesteuer ist die dritte Ertragsteuer der GmbH — neben Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Sie wird von der Gemeinde erhoben, folgt eigenen Berechnungsregeln und hat ein entscheidendes Merkmal, das viele überrascht: Durch gesetzliche Hinzurechnungen kann die steuerliche Basis erheblich über dem bilanziellen Gewinn liegen. Wer die Gewerbesteuer versteht, kann sie planbar machen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

3,5 %

Einheitliche Steuermesszahl für GmbHs (§ 11 Abs. 2 GewStG)

400 %

Typischer Hebesatz in Großstädten — variiert stark je Gemeinde

200.000 €

Freibetrag für Hinzurechnungen nach § 8 Nr. 1 GewStG

1. Was ist die Gewerbesteuer?

Die Gewerbesteuer (GewSt) ist eine Realsteuer — das bedeutet: Sie knüpft an das Objekt „Gewerbebetrieb“ an, nicht an die Person des Unternehmers. Sie wird auf Basis des Gewerbeertrags berechnet, vom Finanzamt festgesetzt und von der Gemeinde erhoben, in der das Unternehmen seine Betriebsstätte hat.

Während Körperschaft- und Einkommensteuer bundeseinheitliche Steuern sind, ist die Gewerbesteuer eine Gemeindesteuer — mit einem entscheidenden variablen Element: dem Hebesatz, den jede Gemeinde selbst festlegt. Das führt dazu, dass dieselbe GmbH in München erheblich mehr Gewerbesteuer zahlt als in einer kleinen brandenburgischen Gemeinde.

Gewerbesteuer ist Gemeindefinanzierung

Die Gewerbesteuer ist die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinden — sie fließt vollständig in den kommunalen Haushalt. Das erklärt, warum Gemeinden im Wettbewerb um Unternehmen ihre Hebesätze strategisch einsetzen: Niedrige Hebesätze ziehen Unternehmen an; hohe Hebesätze maximieren Steuereinnahmen pro Unternehmen. Für die GmbH ist der Standort damit eine direkt messbare Steuervariable.

2. Wer ist gewerbesteuerpflichtig?

Nach § 2 GewStG ist jeder Gewerbebetrieb gewerbesteuerpflichtig. Für Kapitalgesellschaften gilt eine besondere Regel:

RechtsformGewerbesteuerpflichtFreibetrag
GmbH, UG, AGKraft Rechtsform — immer gewerblich (§ 2 Abs. 2 GewStG)Kein Freibetrag
EinzelunternehmenJa, bei gewerblicher Tätigkeit24.500 € (§ 11 Abs. 1 GewStG)
Personengesellschaften (OHG, KG)Ja, bei gewerblicher Tätigkeit24.500 €
Freie Berufe (Arzt, Anwalt, StB)Grundsätzlich nicht gewerblichEntfällt — keine GewSt
Land- und ForstwirtschaftGrundsätzlich nicht gewerbesteuerpflichtigEntfällt

Für die GmbH gilt: Kein Freibetrag, keine Ausnahme — auch wenn die GmbH ausschließlich freiberufliche Tätigkeiten ausübt, bleibt sie wegen ihrer Rechtsform gewerblich und damit gewerbesteuerpflichtig. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum Einzelanwälte, Ärzte und Steuerberater häufig keine GmbH gründen: Die Rechtsform zieht Gewerbesteuerpflicht nach sich.

3. Berechnung: Gewerbeertrag, Steuermessbetrag und Hebesatz

Die Gewerbesteuerberechnung erfolgt in drei Schritten:

Gewerbesteuer-Berechnung — Schritt für Schritt Beispiel GmbH
Schritt 1: Gewerbeertrag ermitteln
Steuerlicher Gewinn (aus KSt-Erklärung)100.000 €
+ Hinzurechnungen § 8 GewStG (Zinsen 25 %)+8.500 €
− Kürzungen § 9 GewStG (Grundstücke 1,2 %)–3.600 €
Gewerbeertrag (gerundet auf volle 100 €)104.900 €
Schritt 2: Steuermessbetrag berechnen
Gewerbeertrag × Steuermesszahl (3,5 %)3.672 €
Schritt 3: Gewerbesteuer mit Hebesatz
Hebesatz der Gemeinde (z. B. Stuttgart: 420 %)
Gewerbesteuer = 3.672 € × 4,2015.422 €

Vereinfachtes Beispiel. Der Gewerbeertrag wird auf volle 100 € abgerundet. Hinzurechnungen gelten erst nach Abzug des 200.000-€-Freibetrags.

Die Steuermesszahl von 3,5 % ist für alle Kapitalgesellschaften einheitlich und bundesgesetzlich festgelegt. Das variable Element ist der Hebesatz der Gemeinde — er multipliziert den Steuermessbetrag und bestimmt die tatsächliche Gewerbesteuerbelastung.

4. Hinzurechnungen nach § 8 GewStG: der unterschätzte Effekt

Eine der wichtigsten Besonderheiten der Gewerbesteuer: Der Gewerbeertrag wird nicht einfach aus dem steuerlichen Gewinn abgeleitet. Er wird durch Hinzurechnungen nach § 8 GewStG erhöht — und diese können erheblich sein, insbesondere bei fremdfinanzierten oder mietintensiven Unternehmen.

Der Grundgedanke: Die Gewerbesteuer soll den Ertrag des Gewerbebetriebs als solchen erfassen — nicht den Ertrag nach Finanzierungskosten. Zinsen, Mieten und Pachten, die den Gewinn gemindert haben, werden deshalb anteilig wieder hinzugerechnet.

HinzurechnungspostenAnteil§ GewStG
Entgelte für Schulden (Zinsen auf Darlehen)25 %§ 8 Nr. 1a
Renten und dauernde Lasten25 %§ 8 Nr. 1b
Gewinnanteile stiller Gesellschafter25 %§ 8 Nr. 1c
Miet-/Pachtzahlungen für bewegliche WG20 %§ 8 Nr. 1d
Miet-/Pachtzahlungen für unbewegliche WG50 %§ 8 Nr. 1e
Lizenzgebühren (Rechteüberlassungen)25 %§ 8 Nr. 1f

Freibetrag 200.000 €: Hinzurechnungen treffen erst größere Unternehmen hart

Alle Hinzurechnungen nach § 8 Nr. 1 GewStG werden zusammengefasst und dann mit einem Freibetrag von 200.000 € verrechnet. Erst der darüber liegende Betrag wird prozentual hinzugerechnet. Für kleine GmbHs mit überschaubaren Finanzierungskosten und Mietaufwendungen unter 200.000 € gesamt hat das wenig Wirkung. Für kapitalintensive oder stark gemietete Unternehmen kann es den Gewerbeertrag erheblich über den steuerlichen Gewinn heben.

5. Kürzungen nach § 9 GewStG

Neben den Hinzurechnungen gibt es auch Kürzungen, die den Gewerbeertrag mindern. Die wichtigsten:

Grundstückskürzung (§ 9 Nr. 1 GewStG)

1,2 % des Einheitswerts der zum Betriebsvermögen gehörenden Grundstücke. Soll verhindern, dass Grundstückserträge doppelt besteuert werden (Grundsteuer + Gewerbesteuer). Bei eigengenutzten Betriebsgrundstücken regelmäßig relevant.

Dividendenkürzung (§ 9 Nr. 2a GewStG)

Gewinnanteile aus Beteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften (mindestens 15 % Beteiligung) werden gekürzt — ähnlich wie § 8b KStG für die Körperschaftsteuer. Verhindert Kaskadenbesteuerung von Dividenden in Konzernstrukturen.

6. Hebesätze: was verschiedene Gemeinden verlangen

Der Hebesatz ist die variable Komponente der Gewerbesteuer und das wichtigste standortpolitische Instrument der Gemeinden. Er muss mindestens 200 % betragen (§ 16 Abs. 4 GewStG) — nach oben gibt es keine gesetzliche Grenze.

Gewerbesteuer-Hebesätze — ausgewählte Städte 2024/2025
München
490 %
490 %
Frankfurt a. M.
460 %
460 %
Hamburg
470 %
470 %
Stuttgart
420 %
420 %
Berlin
410 %
410 %
Düsseldorf
440 %
440 %
Kleingemeinde Brandenburg
200 %
200 %

Angaben näherungsweise — Hebesätze können jährlich geändert werden. Aktuelle Werte bei der jeweiligen Gemeinde oder dem Finanzamt prüfen.

Bei einem Steuermessbetrag von 3.672 € (aus dem Beispiel oben) bedeutet der Hebesatz-Unterschied zwischen 200 % und 490 %: GewSt von 7.344 € vs. 17.993 € — eine Differenz von über 10.000 € jährlich bei gleicher GmbH, gleichem Gewinn, anderem Standort.

7. Formulare und Einreichung

Die Gewerbesteuererklärung wird elektronisch via ELSTER eingereicht — eine Papiereinreichung ist seit Jahren nicht mehr zulässig (§ 14a GewStG). Dies gilt bundesweit einheitlich, wobei die jeweilige Gemeinde wie zum Beispiel bei der Gewerbesteuererklärung Mönchengladbach als Empfänger der Erklärung zuständig ist. Die Erklärung besteht aus:

FormularInhalt
GewSt 1 A (Hauptformular)Stammdaten, Gewerbeertrag, Steuermessbetrag — das Kernformular
Anlage 3aHinzurechnungen und Kürzungen — detaillierte Aufstellung nach § 8 und § 9 GewStG
Anlage EF (bei Personengesellschaften)Zerlegung des Steuermessbetrags bei mehreren Betriebsstätten in verschiedenen Gemeinden

Zerlegung bei mehreren Betriebsstätten

Hat eine GmbH Betriebsstätten in mehreren Gemeinden, wird der Steuermessbetrag nach dem Verhältnis der Arbeitslöhne auf die Gemeinden aufgeteilt (Zerlegung, §§ 28–34 GewStG). Jede Gemeinde wendet dann ihren eigenen Hebesatz auf ihren Anteil an. Das erhöht die Komplexität der Gewerbesteuererklärung erheblich.

8. Fristen und Vorauszahlungen

Die Abgabefristen für die Gewerbesteuererklärung sind identisch mit denen der Körperschaftsteuererklärung:

Abgabefristen

Ohne Steuerberater: 31. Juli des Folgejahres
Mit Steuerberater: letzter Februartag des übernächsten Jahres
(§ 149 Abs. 2 AO i.V.m. § 14a GewStG)

Vorauszahlungen

Fällig am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November (§ 21 GewStG) — andere Termine als die Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen. Basis: letzte Gewerbesteuer-Festsetzung.

Achtung: andere Vorauszahlungstermine als bei der Körperschaftsteuer

Die Gewerbesteuer-Vorauszahlungen (15. Februar/Mai/August/November) weichen von den Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen (10. März/Juni/September/Dezember) ab. Beide müssen separat überwacht werden. Verwechslungen oder verpasste Termine führen zu Säumniszuschlägen auf den jeweiligen Steuertyp.

9. Gewerbesteuer als Betriebsausgabe — der Sonderfall seit 2008

Vor 2008 war die Gewerbesteuer als Betriebsausgabe steuerlich abzugsfähig — sie minderte also die eigene Bemessungsgrundlage. Das führte zu einer komplizierten zirkulären Berechnung. Seit 2008 ist das nicht mehr so:

Nach § 4 Abs. 5b EStG ist die Gewerbesteuer nicht mehr als Betriebsausgabe abzugsfähig. Sie wird zwar weiterhin handelsrechtlich als Aufwand verbucht und mindert den handelsrechtlichen Gewinn — für die Berechnung des zu versteuernden Einkommens (Körperschaftsteuer) und des Gewerbeertrags (Gewerbesteuer) selbst wird sie aber wieder hinzugerechnet.

„Dass die Gewerbesteuer nicht mehr abzugsfähig ist, klingt wie ein Detail — aber es hat erhebliche Auswirkungen. Bei einer GmbH mit 14 % Gewerbesteuerbelastung und 15,825 % Körperschaftsteuer ergibt sich eine kombinierte Steuerquote von ca. 30 %, ohne dass die Gewerbesteuer die KSt-Basis mindert. Das ist eine der häufigen Quellen für Überraschungen bei der Jahresabschluss-Besprechung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter & Leiter Kundensupport bei OnlineBilanz · Stuttgart

10. Häufige Fragen zur Gewerbesteuererklärung

Wer ist gewerbesteuerpflichtig?

Alle Gewerbebetriebe (§ 2 GewStG). GmbHs sind kraft ihrer Rechtsform immer gewerblich — ohne Ausnahme, ohne Freibetrag. Einzelunternehmen und Personengesellschaften haben einen Freibetrag von 24.500 €. Freie Berufe sind grundsätzlich nicht gewerblich.

Wie wird die Gewerbesteuer berechnet?

Steuerlicher Gewinn + Hinzurechnungen § 8 − Kürzungen § 9 = Gewerbeertrag. Gewerbeertrag × 3,5 % (Steuermesszahl) = Steuermessbetrag. Steuermessbetrag × Hebesatz der Gemeinde = Gewerbesteuer.

Was sind Hinzurechnungen und was bewirken sie?

Hinzurechnungen nach § 8 GewStG erhöhen den Gewerbeertrag über den steuerlichen Gewinn hinaus: 25 % der Zinsen, 20 % der Mieten für bewegliche WG, 50 % für unbewegliche WG, 25 % der Lizenzgebühren. Freibetrag 200.000 € vor Anwendung der Prozentsätze.

Ist Gewerbesteuer als Betriebsausgabe abzugsfähig?

Nein — seit 2008 nach § 4 Abs. 5b EStG nicht mehr. Sie wird handelsrechtlich als Aufwand verbucht, für KSt und GewSt aber wieder hinzugerechnet.

Bis wann muss die Gewerbesteuererklärung abgegeben werden?

Ohne Steuerberater: 31. Juli des Folgejahres. Mit Steuerberater: letzter Februartag des übernächsten Jahres. Bei OnlineBilanz gilt die verlängerte Steuerberaterfrist automatisch.

Wann sind Gewerbesteuer-Vorauszahlungen fällig?

Am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November (§ 21 GewStG) — andere Termine als die KSt-Vorauszahlungen (10. März/Juni/Sep/Dez). Beide Termine müssen separat überwacht werden.

11. Fazit: Gewerbesteuer ist planbar — wenn man die Mechanik kennt

Die Gewerbesteuer ist keine unbeeinflussbare Schicksalssteuer. Hebesatz-Unterschiede bei der Standortwahl, Hinzurechnungseffekte bei der Finanzierungsstruktur, Kürzungsmöglichkeiten bei Immobilienbesitz — all das lässt sich vorausplanen und in die unternehmerische Entscheidung einbeziehen. Wer die Mechanik kennt, vermeidet Überraschungen und nutzt die gesetzlichen Spielräume.

Gewerbesteuer ist der Preis für die Gemeinde — aber welcher Preis, hängt vom Standort, der Finanzierungsstruktur und dem Jahresergebnis ab. Alle drei sind steuerbar.

Gewerbesteuererklärung, Körperschaftsteuererklärung und Jahresabschluss — alles aus einer Hand.

OnlineBilanz erstellt alle Steuererklärungen im Festpreis ab 499,95 € inkl. MwSt. — KI-geprüft, StB-signiert, 12 Monate Finanzamtsvertretung inklusive.
GmbH · UG · GmbH & Co. KG · DATEV-Digitalpartner · zugelassene StB mit Berufshaftpflicht Jetzt beauftragen →

Hinweis: Allgemeine Information, kein Ersatz für individuelle Steuerberatung. Rechtsstand April 2025. § 2 GewStG, §§ 8, 9 GewStG. Aktuelle Hebesätze bei der jeweiligen Gemeinde erfragen.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
Branchen

Jedes Unternehmen. Jede Branche.

Alle Branchen ansehen

Schritt 1 · Wählen Sie Ihre Rechtsform — wir zeigen die Pflichten, die für Sie gelten



Fristenkalender

Jede Frist. Jede Abgabe.
Immer pünktlich.

Schlüsseltermine

Entstehungsgeschichte

Steuerberatung
der Zukunft.
Heute.

Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
Ben
KI-Assistenz