Steuern ohne Stress. Bilanz ohne Zweifel.

Ihr Steuerberater,
wie er sein sollte.

digital + persönlich + bezahlbar

Buchhaltung selbst führen — Steuerberater auf Abruf. Wann immer Sie Rat brauchen, ist Ihr Steuerberater für Sie da. Für Bilanzen, Steuererklärungen, E-Bilanz, Offenlegung und Finanzamtsvertretung.

In 60 Sekunden Kostenlos & unverbindlich Rückruf binnen 24 Stunden
1
Belege hochladen oder Buchhaltungs­programm verbinden DATEV, lexoffice, sevDesk — oder per Drag & Drop.
2
Ein fester Steuerberater, ein Mandantenportal und KI-Assistenz Eine Ansprechperson, ein Ort, alles transparent.
3
Ihr Spezialist für Jahres­abschlüsse — für UG, GmbH und Holding Bilanzierung nach HGB ist unser Kerngeschäft.
4
Steuerberatung & Finanzamts­vertretung Nicht nur zum Jahresende. Ganzjährig, auf Abruf.
5
Keine versteckten Kosten — ein Festpreis, der alles beinhaltet Was im Angebot steht, steht auf der Rechnung. Punkt.
login.onlinebilanz.de
Live
Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
Rechnung_Lieferant_042.pdf 1.247 KB · gerade empfangen
Belege hier ablegen PDF, Foto, E-Mail-Weiterleitung
oder
Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
DATEVverbunden
lexofficeverbunden
sevDeskverbunden
+ 14 weitere
PDF
Rechnung_Lieferant_042.pdf
1.247 KB
PDF
Kontoauszug_KW42.pdf
328 KB
PDF
Bewirtungsbeleg_Mandant.pdf
89 KB
KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
94%
20.10.25
Telekom · Mobilfunk Q4
4920Telefon
89,00 €
99%
22.10.25
Kontoauszug · SEPA‑Lastschrift
1200Bank
−450,00 €
100%
Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
14:04 · Fabian
Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
Passt 15 Min. morgen 10:00 für ein kurzes Video-Gespräch?
Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
+11.400 €
Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
Empfehlung
Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
1
Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
3
Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
E
ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlogBonität & Bilanz

Bonität Unternehmen Bilanz 2026: Kennzahlen & Rating

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Bonität eines Unternehmens wird maßgeblich durch Kennzahlen aus Bilanz und GuV bestimmt. Rating-Agenturen, Banken und Auskunfteien wie Creditreform analysieren Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Cashflow und Offenlegungsverhalten, um die Kreditwürdigkeit zu bewerten. Auch die Bewertung immaterieller Vermögenswerte wie der Firmenwert in der Bilanz kann die Kennzahlen beeinflussen. Wer die Zusammenhänge kennt, kann durch gezielte Bilanzgestaltung seine Bonitätsbewertung nachhaltig verbessern.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die Bonität eines Unternehmens wird durch Kennzahlen aus Bilanz und GuV bewertet: Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Liquiditätsgrade und Cashflow sind zentral. Rating-Agenturen und Auskunfteien wie Creditreform nutzen diese Daten für Scoring-Modelle. Eine fristgerechte Offenlegung nach § 325 HGB und solide Bilanzkennzahlen verbessern das Rating und damit Kreditkonditionen sowie Geschäftsbeziehungen.

Was bedeutet Bonität für Unternehmen und welche Rolle spielt die Bilanz?

Die Bonität eines Unternehmens beschreibt dessen Kreditwürdigkeit und damit die Fähigkeit, eingegangene Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Für GmbH-Geschäftsführer ist die Bonität nicht nur für Bankgespräche relevant, sondern auch für Lieferantenkonditionen, Geschäftspartnerschaften und im Falle von Ausschreibungen. Die Bilanz nach § 242 HGB bildet dabei die zentrale Informationsquelle, aus der Rating-Agenturen und Geschäftspartner die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ableiten.

Während bei Privatpersonen vor allem das Zahlungsverhalten und laufende Verbindlichkeiten zählen, stützt sich die Bonitätsprüfung bei Kapitalgesellschaften maßgeblich auf die im Unternehmensregister offengelegten Jahresabschlüsse. Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung nach § 325 HGB ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Daraus ziehen Auskunfteien wie Creditreform, Bürgel oder Schufa B2B strukturierte Daten und berechnen Bonitätsscores.

Hinweis

Die Bilanz ist das Fundament jeder Bonitätsprüfung. Wer seine Jahresabschlüsse nicht fristgerecht offenlegt, riskiert nicht nur Ordnungsgelder nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro), sondern auch negative Einträge bei Auskunfteien – mit direkter Auswirkung auf Kreditlinien und Lieferantenkonditionen.

Die wichtigsten Bilanzpositionen für die Bonitätsbewertung

  • Eigenkapital (§ 266 Abs. 3 A HGB): Zentrale Kennzahl für die Stabilität; negative Werte lösen in vielen Rating-Modellen automatisch Risikohinweise aus.
  • Kurzfristige Verbindlichkeiten: Zeigen, ob das Unternehmen liquide ist und laufende Zahlungen bedienen kann.
  • Forderungen und Vorräte: Geben Hinweise auf Umschlaggeschwindigkeit und Qualität der Working Capital-Steuerung.
  • Cashflow (indirekt aus GuV und Bilanz abgeleitet): Auskunfteien berechnen Näherungswerte für die operative Ertragskraft.

Welche Kennzahlen aus der Bilanz nutzen Rating-Agenturen konkret?

Rating-Agenturen wie Creditreform und Schufa B2B greifen auf standardisierte Kennzahlen zurück, die sie aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ableiten. Diese Kennzahlen werden mit Branchendurchschnitten verglichen und in ein Score-Modell überführt. Für GmbH-Geschäftsführer ist es entscheidend zu verstehen, welche Kennzahlen besonders schwer wiegen – denn nur so können gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Bonität eingeleitet werden.

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme × 100) ist die meistgenutzte Stabilitätskennzahl. Sie zeigt den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme und damit die Unabhängigkeit von Fremdkapitalgebern. Eine Quote über 30 % gilt in den meisten Branchen als solide, Werte unter 10 % führen häufig zu Abschlägen im Rating. Besonders kritisch: Negatives Eigenkapital nach § 268 Abs. 8 HGB, das auf eine rechnerische Überschuldung hinweisen kann und nach § 19 Abs. 2 InsO insolvenzrechtlich relevant wird.

Anlagendeckungsgrad I und II

Der Anlagendeckungsgrad I (Eigenkapital / Anlagevermögen × 100) prüft, ob das Anlagevermögen vollständig durch Eigenkapital gedeckt ist – ein klassisches Maß für finanzielle Stabilität. Der Anlagendeckungsgrad II bezieht zusätzlich langfristiges Fremdkapital ein und zeigt, ob die goldene Bilanzregel (langfristige Aktiva sollten durch langfristige Passiva finanziert werden) eingehalten wird. Werte unter 100 % im Deckungsgrad I signalisieren, dass Teile des Anlagevermögens kurzfristig finanziert sind – ein Risikofaktor für Rating-Agenturen.

Kennzahl Formel Zielwert Relevanz für Rating
Eigenkapitalquote EK / Bilanzsumme × 100 > 30 % Sehr hoch
Anlagendeckungsgrad I EK / Anlagevermögen × 100 > 100 % Hoch
Anlagendeckungsgrad II (EK + langfr. FK) / AV × 100 > 100 % Mittel
Verschuldungsgrad Fremdkapital / EK × 100 < 200 % Hoch
Liquidität 3. Grades (UV – Vorräte) / kurzfr. Verbindl. × 100 > 100 % Hoch

„Viele Geschäftsführer unterschätzen, wie stark der Anlagendeckungsgrad das Rating beeinflusst. Wer größere Investitionen über kurzfristige Kredite finanziert, riskiert einen Score-Abschlag – selbst wenn die Liquidität aktuell gesichert ist.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie beeinflussen Cashflow und Ertragslage aus der GuV die Bonität?

Neben den statischen Bilanzpositionen ziehen Rating-Agenturen auch dynamische Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB heran. Insbesondere der operative Cashflow – auch wenn er bei kleineren GmbHs nicht immer explizit ausgewiesen wird – lässt sich indirekt ableiten und gibt Aufschluss über die tatsächliche Ertragskraft und Liquiditätsgenerierung. Auskunfteien berechnen hierzu Näherungswerte auf Basis des Jahresüberschusses, der Abschreibungen und Veränderungen im Working Capital.

EBIT und EBITDA als Ertragsindikatoren

Das EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) zeigt die operative Ertragskraft vor Zinsen und Steuern, das EBITDA eliminiert zusätzlich Abschreibungen und gibt damit Hinweise auf die Cashflow-Generierung. Für die Bonitätsprüfung gilt: Ein positives, stabiles EBITDA über mehrere Jahre signalisiert wirtschaftliche Gesundheit. Negative Jahresergebnisse oder schwankende Margen führen hingegen zu Abwertungen im Rating.

Zinsdeckungsgrad (Interest Coverage Ratio)

Der Zinsdeckungsgrad (EBIT / Zinsaufwand) prüft, wie oft das operative Ergebnis die Zinslast deckt. Werte unter 2,0 gelten als kritisch, da sie signalisieren, dass ein Großteil des Ergebnisses für Zinszahlungen aufgewendet werden muss. Banken und Rating-Agenturen nutzen diese Kennzahl intensiv, um das Ausfallrisiko abzuschätzen.

> 3,0

Zinsdeckungsgrad gilt als solide

< 1,5

Kritischer Wert, oft Rating-Abschlag

68 %

der KMU zeigen schwankende EBITDA-Margen (Creditreform-Studie 2025)

Achtung

Wer in der GuV über Jahre hinweg negative Jahresergebnisse oder stark schwankende Erträge ausweist, läuft Gefahr, dass Auskunfteien das Unternehmen als instabil einstufen – selbst wenn die Bilanzstruktur formal in Ordnung ist. Eine konsistente Ertragslage ist mindestens ebenso wichtig wie eine gesunde Eigenkapitalquote.

Wie nutzen Creditreform, Schufa B2B und andere Auskunfteien Bilanzdaten?

Auskunfteien beziehen Bilanzdaten primär aus dem Unternehmensregister, in dem Kapitalgesellschaften nach § 325 HGB ihre Jahresabschlüsse offenlegen müssen. Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister – der Bundesanzeiger dient nur noch als Bekanntmachungsorgan, nicht mehr als Hinterlegungsstelle. Creditreform, Bürgel, Schufa B2B und andere Anbieter laden diese Daten automatisiert herunter und führen sie mit weiteren Informationsquellen zusammen.

Datenquellen und Score-Berechnung

  • Jahresabschluss: Bilanz und GuV nach § 325 Abs. 1 HGB, je nach Größenklasse (§ 267 HGB) in unterschiedlichem Detailgrad.
  • Zahlungserfahrungen: Meldungen von Lieferanten und Geschäftspartnern über Zahlungsverhalten (positiv oder negativ).
  • Handelsregisterdaten: Gesellschafterwechsel, Kapitalerhöhungen, eingetragene Sicherheiten.
  • Insolvenzverfahren und Negativ-Einträge: Laufende oder abgeschlossene Insolvenzverfahren, offene Mahnbescheide.
  • Branchenbenchmarks: Vergleich der Kennzahlen mit Durchschnittswerten der jeweiligen Branche.

Aus diesen Datenquellen berechnen die Auskunfteien einen Bonitätsscore – häufig als Indexwert (z. B. 100–600) oder als Risikoklasse (z. B. A bis E). Die Gewichtung der einzelnen Faktoren ist proprietär, aber alle Modelle legen großen Wert auf Eigenkapital, Liquidität und Ertragskraft aus der Bilanz.

„Viele Mandanten sind überrascht, wie schnell sich Änderungen in der Bilanz auf das Rating auswirken. Wer nach einer Investition einen starken Rückgang der Eigenkapitalquote verzeichnet, sollte frühzeitig prüfen, ob eine Kapitalerhöhung oder Umschuldung sinnvoll ist – bevor das Rating in die kritische Zone rutscht.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

Geschäftsführer können bei Creditreform, Bürgel oder Schufa B2B eine Selbstauskunft anfordern, um zu sehen, welche Daten hinterlegt sind und wie das eigene Unternehmen bewertet wird. Fehlerhafte Einträge – etwa veraltete Bilanzen oder falsch zugeordnete Negativ-Merkmale – lassen sich so korrigieren.

Welchen Einfluss hat die fristgerechte Offenlegung auf die Bonität?

Die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB verlangt, dass Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister einreichen. Für eine GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist demnach am 31.12.2026. Wer diese Frist versäumt, muss mit einem Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB rechnen – die Höhe liegt zwischen 500 und 25.000 Euro. Doch die finanziellen Konsequenzen sind nur ein Teil des Problems: Fehlende oder verspätete Offenlegung führt bei Rating-Agenturen zu automatischen Abwertungen.

Negativ-Eintrag bei Auskunfteien

Auskunfteien wie Creditreform überwachen systematisch, ob Unternehmen ihrer Offenlegungspflicht nachkommen. Fehlt der Jahresabschluss, wird dies als Negativ-Merkmal vermerkt – mit direkter Auswirkung auf den Bonitätsscore. Geschäftspartner, die eine Bonitätsauskunft einholen, sehen dann den Hinweis auf fehlende Offenlegung, was Zweifel an der Transparenz und wirtschaftlichen Lage des Unternehmens weckt. Lieferanten können Zahlungsziele verkürzen, Banken Kreditlinien kündigen oder Konditionen verschlechtern.

Achtung

Eine verspätete Offenlegung kann das Rating um mehrere Stufen senken – selbst wenn die Bilanz selbst solide ist. Geschäftsführer sollten die Offenlegungsfrist daher unbedingt einhalten und den Jahresabschluss rechtzeitig erstellen und einreichen lassen.

Fristen im Überblick (Bilanzstichtag 31.12.2025)

Gesellschaftsform Feststellung (§ 42a GmbHG) Offenlegung (§ 325 HGB) Ordnungsgeld bei Versäumnis
Kleine GmbH Bis 30.11.2026 (11 Monate) Bis 31.12.2026 (12 Monate) 500–25.000 €
Mittelgroße GmbH Bis 31.08.2026 (8 Monate) Bis 31.12.2026 (12 Monate) 500–25.000 €
Große GmbH Bis 31.08.2026 (8 Monate) Bis 31.12.2026 (12 Monate) 500–25.000 €

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, sollte die Beauftragung frühzeitig vornehmen. Auf Plattformen wie OnlineBilanz.de erhalten GmbH-Geschäftsführer digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen – ohne Wartezeiten und mit klarem Zeitplan bis zur Offenlegung.

Welche Maßnahmen aus der Bilanzgestaltung verbessern die Bonität konkret?

Die Bonität lässt sich durch gezielte bilanzpolitische Maßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Spielräume verbessern. Wichtig: Alle Maßnahmen müssen im Einklang mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (§ 238 HGB) und den Bewertungsvorschriften (§§ 252 ff. HGB) stehen. Kreative Bilanzierung oder gar Bilanzverschleierung sind nicht nur rechtswidrig, sondern führen langfristig zu massiven Bonitätsschäden. Seriöse Gestaltung hingegen nutzt die vorhandenen Wahlrechte und Ermessensspielräume, um die wirtschaftliche Lage angemessen darzustellen.

Eigenkapitalstärkung

  • Kapitalerhöhung: Einlage neuer Mittel durch Gesellschafter erhöht das Eigenkapital direkt und verbessert die Eigenkapitalquote nachhaltig.
  • Gewinnthesaurierung: Verzicht auf Ausschüttung und Einstellung des Jahresüberschusses in Gewinnrücklagen nach § 272 Abs. 3 HGB.
  • Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital umwandeln: Rangrücktritt oder Umwandlung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Eigenkapital (Debt-to-Equity-Swap) stärkt die Bilanzstruktur.

Optimierung der Aktivseite

  • Abbau überhöhter Vorräte: Vorräte binden Liquidität; eine Reduzierung verbessert die Liquiditätskennzahlen und senkt das Working Capital.
  • Forderungsmanagement: Schnellere Realisierung offener Forderungen verbessert die Liquidität 2. und 3. Grades; Forderungsausfälle sollten zeitnah abgeschrieben werden.
  • Abschreibung wertgeminderter Aktiva: Überbewertete Anlagen oder Vorräte nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB abschreiben, um realistische Bilanzansätze zu schaffen.

Umschichtung von kurzfristigem zu langfristigem Fremdkapital

Eine Umschuldung von kurzfristigen Kontokorrentkrediten in langfristige Darlehen verbessert den Anlagendeckungsgrad II und die Liquiditätskennzahlen. Rating-Agenturen bewerten eine solide Fristenkongruenz (langfristige Investitionen mit langfristigem Kapital finanziert) positiv. Auch Sale-and-lease-back-Modelle können sinnvoll sein, wenn dadurch kurzfristige Verbindlichkeiten abgebaut werden.

  • Eigenkapitalquote regelmäßig prüfen und bei Bedarf durch Kapitalerhöhung oder Gewinnthesaurierung stärken
  • Forderungen aktiv managen: offene Posten zeitnah anmahnen, Ausfälle abschreiben
  • Vorräte auf Umschlaggeschwindigkeit prüfen und Überbestände abbauen
  • Kurzfristige Verbindlichkeiten in langfristige Finanzierungen umschichten
  • Gesellschafterdarlehen prüfen: Rangrücktritt oder Umwandlung in Eigenkapital erwägen
  • Jahresabschluss fristgerecht offenlegen, um Negativ-Einträge zu vermeiden
  • Selbstauskunft bei Creditreform oder Schufa B2B einholen und auf Fehler prüfen

„Viele unserer Mandanten nutzen die Jahresabschlusserstellung als Anlass, die Bilanzstruktur kritisch zu prüfen. Gerade vor größeren Finanzierungsrunden oder Vertragsverhandlungen lohnt es sich, durch gezielte Maßnahmen die Kennzahlen zu optimieren – immer im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie beeinflussen Branchenbenchmarks die Bonitätsbewertung?

Rating-Agenturen bewerten Unternehmen nicht isoliert, sondern immer im Branchenvergleich. Eine Eigenkapitalquote von 15 % kann in einer kapitalintensiven Branche wie dem Maschinenbau als kritisch gelten, während sie im Handel oder in der IT-Beratung durchaus branchenüblich ist. Creditreform, Bürgel und andere Auskunfteien verfügen über umfangreiche Benchmarking-Datenbanken, die nach WZ-Codes (Wirtschaftszweige) und Größenklassen differenzieren.

Typische Branchenunterschiede

Branche Typische EK-Quote Typische Liquidität 3. Grades Besonderheiten
Handel 15–25 % 100–120 % Hoher Vorrats- und Forderungsumlauf
Produzierende Industrie 25–35 % 120–150 % Hoher Anlagenanteil, längere Kapitalbindung
IT / Beratung 20–40 % 150–200 % Niedriges Anlagevermögen, hohe Personalkosten
Baugewerbe 10–20 % 80–110 % Hohe Vorleistungen, Projektfinanzierung
Immobilienverwaltung 30–50 % 100–130 % Hoher Immobilienbesitz, stabile Erträge

Für Geschäftsführer bedeutet dies: Eine Bonitätsbewertung sollte immer im Kontext der eigenen Branche interpretiert werden. Wer deutlich unter den Branchendurchschnitt rutscht, sollte die Ursachen analysieren und gezielt gegensteuern. Umgekehrt kann eine überdurchschnittliche Performance im Branchenvergleich als positives Signal in Bankgesprächen oder bei Lieferantenverhandlungen genutzt werden.

Hinweis

Rating-Agenturen veröffentlichen regelmäßig Branchenreports mit Durchschnittswerten für Kennzahlen. Diese Reports sind für GmbH-Geschäftsführer eine wertvolle Quelle, um die eigene Position einzuordnen und Handlungsbedarfe zu erkennen.

Praxistipps: Wie GmbH-Geschäftsführer ihr Bonitätsmanagement strukturieren

Ein professionelles Bonitätsmanagement gehört zu den zentralen Aufgaben eines GmbH-Geschäftsführers. Es reicht nicht aus, einmal jährlich den Jahresabschluss zu erstellen – die Bonität sollte laufend überwacht und durch gezielte Maßnahmen gesteuert werden. Wer frühzeitig handelt, kann negative Entwicklungen abfedern und die eigene Verhandlungsposition gegenüber Banken, Lieferanten und Geschäftspartnern stärken.

Regelmäßiges Monitoring der Kennzahlen

Richten Sie ein Quartals- oder Halbjahres-Reporting ein, in dem Sie die zentralen Kennzahlen (Eigenkapitalquote, Liquidität, Verschuldungsgrad, Zinsdeckung) aus der laufenden Buchhaltung hochrechnen. So erkennen Sie frühzeitig, ob sich kritische Entwicklungen abzeichnen – etwa ein Rückgang der Eigenkapitalquote durch Verluste oder eine Verschlechterung der Liquidität durch steigende Verbindlichkeiten.

Selbstauskunft bei Auskunfteien einholen

Fordern Sie mindestens einmal jährlich eine Selbstauskunft bei Creditreform, Schufa B2B oder Bürgel an. So sehen Sie, welche Daten über Ihr Unternehmen gespeichert sind, wie Ihr Score bewertet wird und ob eventuell fehlerhafte Einträge vorliegen. Fehlerhafte Daten können Sie korrigieren lassen – das verbessert Ihr Rating sofort.

Frühzeitige Jahresabschlusserstellung und Offenlegung

Planen Sie die Jahresabschlusserstellung so, dass ausreichend Zeit für Korrekturen und Optimierungen bleibt. Wer erst kurz vor Ablauf der Offenlegungsfrist den Steuerberater beauftragt, läuft Gefahr, die Frist zu versäumen. Nutzen Sie digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de, die den gesamten Prozess – von der Datenübermittlung bis zur Offenlegung – koordinieren und Ihnen transparente Zeitpläne bieten.

Interne Steuerung

  • Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad tracken
  • Working Capital-Management: Forderungen und Vorräte optimieren
  • Investitionsplanung mit Blick auf Anlagendeckungsgrad

Externe Kommunikation

  • Selbstauskunft bei Rating-Agenturen einholen und prüfen
  • Jahresabschluss fristgerecht offenlegen
  • Bei kritischen Entwicklungen proaktiv mit Banken sprechen

„Wer seine Bonität aktiv steuert, gewinnt Handlungsspielraum. Unsere Mandanten, die regelmäßig ihre Kennzahlen prüfen und frühzeitig Maßnahmen ergreifen, verhandeln deutlich bessere Konditionen – bei Banken, Leasinggebern und Lieferanten.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann eine GmbH trotz negativem Eigenkapital eine gute Bonität haben?

Nein, eine Überschuldung (negatives Eigenkapital) führt in der Regel zu einem sehr schlechten Bonitäts-Score. Rating-Agenturen und Banken bewerten dies als hohes Insolvenzrisiko. Nur bei erkennbarer Sanierungsfähigkeit und belastbaren Fortführungsprognosen kann eine kurzfristige Überschuldung durch Gesellschafterdarlehen oder Kapitalerhöhungen überbrückt werden. Langfristig ist positives Eigenkapital für eine solide Bonität unerlässlich.

Wie schnell wirkt sich eine Bilanzoptimierung auf das Bonitäts-Rating aus?

Auskunfteien und Rating-Agenturen aktualisieren ihre Scores üblicherweise nach Offenlegung des neuen Jahresabschlusses im Unternehmensregister – also einmal jährlich. Banken können bei Vorlage aktueller Zwischenabschlüsse oder bei Sanierungsmaßnahmen (z. B. Kapitalerhöhung) das interne Rating schneller anpassen. Eine nachhaltige Verbesserung zeigt sich meist über zwei bis drei Geschäftsjahre mit konsistent positiven Kennzahlen.

Welche Rechtsform hat die beste Ausgangsbasis für gute Bonität?

Die Rechtsform selbst ist weniger entscheidend als die Bilanzkennzahlen. GmbH und AG haben durch Offenlegungspflicht (§ 325 HGB) transparente Daten, was Rating-Agenturen positiv werten. Personengesellschaften (OHG, KG) profitieren von unbeschränkter Haftung der Gesellschafter, was Banken als Sicherheit schätzen. Einzelunternehmen ohne Publizitätspflicht haben oft schlechtere Scores, da Auskunfteien weniger Daten vorliegen. Entscheidend sind Eigenkapitalquote, Liquidität und Ertragskraft – unabhängig von der Rechtsform.

Muss ich meine Bonität selbst überwachen oder geschieht das automatisch?

Als Geschäftsführer sollten Sie Ihre Bonität aktiv überwachen. Auskunfteien erstellen zwar automatisch Scores auf Basis öffentlicher Daten (Handelsregister, Unternehmensregister, Zahlungserfahrungen), doch Fehler oder veraltete Informationen können das Rating verschlechtern. Sie haben nach Art. 15 DSGVO ein Auskunftsrecht und können bei Creditreform, Bürgel oder Schufa B2B Ihre eigene Bonitätsauskunft anfordern, Fehler korrigieren und durch Vorlage aktueller Abschlüsse Ihr Rating verbessern. Quartalsweise Selbstauskunft ist empfehlenswert.

Welche Rolle spielen Zahlungsziele und Lieferantenauskünfte für die Bonität?

Zahlungsverhalten ist neben Bilanzkennzahlen ein zentraler Faktor. Auskunfteien erfassen Zahlungserfahrungen von Lieferanten, Banken und Leasinggebern. Verspätete Zahlungen, Mahnungen oder gar Vollstreckungen verschlechtern den Score erheblich – oft stärker als eine schwache Eigenkapitalquote. Wer Rechnungen pünktlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele begleicht, sammelt positive Payment-Scores. Regelmäßige Lieferantenauskünfte fließen über Creditreform und andere Auskunfteien ins Rating ein. Pünktliches Zahlen ist daher essentiell für gute Bonität.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
Festpreis · kostenfrei & unverbindlich

Wissen, was Ihre Buchhaltung kostet. Bevor sie beginnt.

Mit einem Klick erhalten Sie Ihr verbindliches Festpreis‑Angebot — in weniger als 24 Stunden in Ihrem Postfach. Keine Stundensätze, keine Überraschungen.

Steuerberater‑geprüft
DSGVO · Server in Deutschland
HGB‑konform · DATEV
Heute beauftragen, in Tagen geliefert.
Ihr Team

Steuerberatung,
die mitdenkt.

Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Ihre Bilanz wird von dem Berufs­träger erstellt und unterschrieben, den Sie hier sehen — persönlich erreichbar, digital organisiert.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert

So läuft der Prozess

Vom ersten Beleg bis zur letzten Einreichung – unsere Steuerberater und unsere KI-Assistenz sind an Ihrer Seite. Klar geführt, strukturiert und ohne Stress – von Anfang bis Ende.

1
Schritt 01 · 60 Sekunden

Festpreis berechnen – sofort, verbindlich

Geben Sie Umsatz und Rechtsform an – und Sie sehen in Sekunden Ihren verbindlichen Jahrespreis. Keine Anfrage, kein Wartezimmer, kein "wir melden uns". Transparent, fix, ohne versteckte Kosten.

sicher bezahlen · PayPal · Klarna · Rechnung
Festpreisrechnerlive
bis 50 T€ bis 100 T€ bis 300 T€ bis 500 T€
1.069,21 €499,95 €
inkl. MwSt · Bilanz · Steuererklärungen · Offenlegung
Festpreis berechnen
2
Schritt 02 · Rückruf binnen 1 Werktag

Persönliches Kennenlernen am Telefon

Keine Chatbots, keine Warteschleife. Servet Gündogan, unsere Büroleitung, ruft Sie persönlich zurück. In rund 15 Minuten besprechen wir Ihre Situation, zeigen Ihnen den Ablauf und prüfen gemeinsam, ob Ihr Unternehmen zu uns passt. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten – kein Druck, kein Risiko.

0711 – 968 881 55
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Kundensupport
"Erzählen Sie mir kurz, was Sie bewegt – und ich erkläre, wie wir helfen können."
3
Schritt 03 · geführtes Onboarding

Einfach hochladen – wir übernehmen

Lexoffice, SevDesk, DATEV, Excel – egal welches Programm: Export rein, fertig. Keine Umstellung, kein Lernen, kein neues Tool. Was Sie schon haben, reicht. Unsere KI-Assistenz führt Sie Schritt für Schritt – fünf Minuten, dann sind Sie durch.

Drag & Drop · GoBD-konform
Buchhaltungsprogramm wählen
LLexoffice
SSevDesk
DDATEV
+manuell
Belege hierher ziehenPDF, JPG, CSV · bis 50 MB pro Datei
Rechnungen_Q4.zip 78 %
4
Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
5
Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
6
Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
7
Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater